15. Mai 2016

Föhr, Teil 2


Vorletzte Woche habe ich Euch mit nach Föhr genommen. Heute entführe ich Euch zum zweiten Teil.
Am Sonntag sind wir über den Fischmarkt geschlendert. Ich mag diese Atmosphäre die auf dem Markt herrscht. Dieses Gewusel, das frische Obst zum Probieren, das obligatorische Fischbrötchen welches man sich dann gönnt, die Gewürzstände mit den gut duftenden Gewürzen.












 Zusätzlich duften wir uns einen Dreimaster aus der Nähe anschauen. Nicht, dass wir keinen kennen würden als Schleswig-Holsteiner, aber es ist immer wieder ein Highlight. Und weil die Sonne schien, hatten wir uns entschieden an der Promenade spazieren zu gehen. Es wurde immer wärmer und wärmer und irgendwann konnten wir jackenfrei die Sonne genießen. 
 Beim Kaffee am Schwimmbad machten wir eine kleine Pause. Für Sophie gab es Milchreis (nicht ganz so gut wie im Café vom Vortag), für Basti einen Wallnussbecher und für mich einen leckeren Tee. 



 Danach gingen wir am Strand weiter bis die Müdigkeit unseren kleinen Wirbelwind überrollte und wir uns in Richtung Heim aufmachten.




 Am Nachmittag schien zwar die Sonne, aber es war ziemlich zapfig. Trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen ins Watt zu fahren.  Die Aussicht auf den Leuchtturm ist wirklich schön. 






Er war fast zum Greifen nah. Weil es uns noch nicht so nach Hause zog, gingen wir noch etwas spazieren und entdecken eine kleine Waldlichtung.



 Sophie wollte gleich hinein, also taten wir es ihr gleich. Belohnt wurden wir mit einem Elfenteich (so stelle ich mir den Elfenwohnort vor) mitten zwischen einigen Tannen. Man konnte fast die Elfen dort fliegen sehen. 
 Als wir weitergingen und es Berg auf ging, durften wir einem Traktor bei der Arbeit zusehen und er war ziemlich verblüfft uns  zu sehen.
Aber mal ganz ehrlich, bei dieser Aussicht kann man es doch nicht Arbeit nennen?!


 Der Rückweg war etwas ähm…windig…der Wind hatte gedreht und wir bekamen den Wind nicht mehr von der Seite sondern voll ins Gesicht. Nea gab lautstark Ihren Unmut darüber zum Protest. Allerding durfte sie während Papa den Buggy einlud, auf den Autositzen toben. Dies machte einiges wieder weg.Als wir die Kids im Bett hatten, fuhr ich los um noch ein Paar Schnappschüsse von den Sonnenuntergang zu machen…leider zu spät…


Am Montag stand dann Nieblum auf dem Programm. Wir hatten etwas weiter weg geparkt um uns dann das Dörfchen zu Fuß zu erkunden. Und dabei ist es mir mal wieder aufgefallen: Föhr ist die Insel der 1000 Türen. Eine schöner als die nächste.








 Da wir uns die Kirche schon angeguckt hatten, besuchten wir die Bonbonkocherei. Allerdings wer jetzt erwartet zu sehen wie Bonbons hergestellt werden, den muss ich an dieser Stelle enttäuschen. Wir haben die Gerätschaften gesehen, aber leider nicht wie die Herstellung abläuft. Es hat uns aber nicht davon abgehalten Bonbons mitzunehmen :D











 Am Nachmittag ließen wir es uns nicht nehmen den Ziegenhof  der Familie Matzen zu besuchen. Der Ziegenhof liegt relativ weit „draußen“ im Oevenumer Marsch. Zum Hof gehören ca. 50 Ziegen, die täglich gemolken werden und drei Böcke. Im Moment sind ganz viele Zieglein zu bestaunen, wobei davon nur knapp 10 behalten werden und die restlichen zum Schlachthof gebracht werden. Wusstet ihr, dass Ziegen ziemlich wetterempfindlich sind? Ist es zu windig, geht die Ziege nicht raus, ist es zu nass, geht die Ziege nicht raus, ist es zu sonnig, geht die Ziege nicht raus…











 Sophie und Linnea wollten gar nicht weg. Und obwohl Basti nicht so gerne Ziegenkäse mag, mochte er diesen sehr gern. Wir haben gleich zwei Geschmacksrichtungen mitgenommen: mit Bockshornklee und mit Paprikageschmack. 
 Bevor es nach Hause ging machten wir noch einen Abstecher zum Deich. Es war soooo windig! Unfassbar. Irgendwann wurde es uns so kalt, dass wir einfach nach Hause mussten um uns aufzuwärmen. Nach dem Abendbrot ging es für die Mädchen unter die Dusche und für uns später in die Sauna.


 Am Dienstagvormittag haben wir spontan beschlossen, dass wir unsere Abreise einen Tag vorverlegen. Somit verbrachten wir den Vormittag mit Packen, sauber machen und nochmals packen. Gott was hat man alles mit dabei?! Für eine Woche brauchen/packen wir den halben Hausstand ein! Allerdings wollten wir uns unbedingt noch die Vogelkoje angucken  bevor es für uns Richtung Heimat ging. Eine Vogelkoje ist nichts anderes als eine (Wild)Entenfanganlage. Das Prinzip stammt aus den Niederlanden. Die Vogelkoje wurde das erste Mal 1888 in „Betrieb genommen“.  Heutzutage dient die Koje als Rückzugsgebiet für die Wildenten und im Frühjahr passiert es nicht selten, dass man ganze Entenfamilien zu Gesicht bekommt.












 Danach ging es noch einmal zu unserem schönen Schwedenhaus um die gepackten Sachen zu holen und um uns von Karola zu verabschieden.
Weil wir zu früh an der Fähre waren, gönnten wir uns noch einen letzten Sparziergang am Meer.
Danke Föhr! Schön bist Du und es war sicher nicht unser letzter Besuch dort. In den Beiträgen habe ich was ich konnte verlinkt. Hoffe Euch hat das Lesen genau so viel Freude gemacht wie mir das Schreiben.
Bald gibt es den nächsten Reisebericht, Eure Evi aus dem Norden

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