4. Oktober 2016

Natur Pur

Seit gut 5 Jahren wohnen wir jetzt in dieser Gegend. Als wir letztens auf dem Rückweg von einem Waldspaziergang waren und durch Bovenau fuhren, fiel uns eine Schneise ins Auge und Basti machte eine Vollbremsung wir hilten an. An diesem Tag war das Wetter unberechenbar. Mal schien die Sonne und wir genossen die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut oder es goss einfach wie aus Eimern. Trotzdem beschlossen wir auszusteigen und nutzten die Trockenphase aus
Eigentlich wollten wir nur mal gucken. Aber schon die Beschreibung machte uns neugierig den Pfad zu beschreiten:

Die Wakendorfer Mühle. 
Ein Erlebnis/Naturpfad an der Mühlenau
Gleich zum Start findet man eine Station zum „Goldwaschen“ vor, bei der die Kinder sehen und verstehen können, wie eine Wassermühle funktioniert. Zuerst wirft man den Eimer in die Mühlenau und holt das Wasser. Das wird dann durch eine Konstruktion von Kanälen in ein Auffangbecken weitergeleitet. Aus diesem wird es hochgezogen (vom Papa) und in die „Schalen“ gegossen. Da kann das Wasser sammeln und dann durch das Öffnen der Sperre auf die Wassermühle loszulassen.



Weiter auf dem Pfad findet man eine Streuobstwiese. https://de.wikipedia.org/wiki/Streuobstwiese

Der Name Streuobst kommt daher, dass die Bäume ganz verstreut auf der Wiese stehen und nicht in Reih und Glied.


Auf dem gesamten Weg findet man immer wieder Tafel, auf denen die heimischen Tiere und Pflanzen „vorgestellt“ werden.





An dieser Tafel werden unterschiedliche Stadien der Bäume gezeigt.

Die Kinder können auf alten Baumstämmen Ihren Gleichgewichtsinn stärken. Zu Not mit Papa’s Hilfe.

Das Gebet des Wildes

Und manchmal können auch Menschen über das Wasser laufen. Oder zumindest über Holz mit Guckfenster.
 Leider hielt die Trockenphase nicht lange an und es fing fürchterlich an zu gießen. Während man im Wald noch gut Unterschlüpft findet, gab es auf dem Pfad wenig Möglichkeiten sich unter zu stellen. Aber da der Regen warm war, beschossen wir dem Pfad zu folgen.

Über eine Holzbrücke geht es weiter vorbei am Reich der Fledermäuse.


Bis man zum Schluss auf einen riesigen Spielplatz ankommt, der keine Wünsche offen lässt. 


Durchnässt bis zur Unterwäsche aber glücklich, traten wir dann den Rückweg an und trafen noch eine ganze Gruppe Minifrösche.


 Zu Hause haben wir uns in der Dusche aufgewärmt, bevor es für die erschöpften Mäuse ins Bett ging.



Habt es fein, Euer Küstenmädchen aus dem Norden

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