16. Juni 2017

Reisebericht am #Fernwehfreitag: Mallorca



Ziemlich spontan haben meine Freundin und ich beschlossen, dass wir in die Sonne wollen. Nachdem der Frühling mehr Regen als Sonne für uns bereit hielt, mussten wollten wir weg. Weg in die Sonne, weg in die Wärme und vor allem wollten wir als Mamas Urlaub machen. Für mich heißt es nicht nur raus aus den eigenen vier Wänden, sondern vor allen Dingen, dass ich eine Woche mal nicht Putzen und nicht Kochen muss. Mitte April bei einem Telefonat kam die Idee auf und nur 1 Std später war der Urlaub gebucht und nur zwei Wochen später saßen wir mit drei Kindern im Flieger nach Mallorca.
Die Schlange am Terminal war endlos und wir waren froh, dass ein drittes Terminal von NIKI Fly geöffnet wurde. Dort saß aber ein Korinthenkacker (Entschuldigung für den Ausdruck) und von Freundlichkeit hatte er anscheinend auch noch nie was gehört. Wir hatten zwei Koffer dabei. Beide Koffer hatten je etwas Übergewicht. Allerdings hatten unsere Kinder, die auch 20 Kilo hätten mitnehmen können, kein Gepäck. Am liebsten hätte er es gesehen, wenn wir ihm für seine Gnade unser nächste Kind nach ihm benannt hätten gedankt hätten. Schließlich war er soooo nett und wir mussten das Übergewicht nicht auspacken. Weshalb hat er sich denn nicht beschwert, dass unsere Kinder kein Gepäck dabei haben?! Nun gut, eingecheckt, jetzt hieß es Männer verabschieden und Kinder bis zum Abflug beschäftigen. Das Highlight war wohl der Kletterturm von McDoof. Da wollten unsere Drei gar nicht weg. Nichtsdestotrotz mussten wir uns auf dem Weg machen um zum Abflugterminal zu kommen. Leider hatte unser eh schon verspäteter Flug noch mehr Verspätung und somit saßen wir erst gegen 19:15 Uhr satt 18:00 Uhr im Flieger. Im Flugzeug hat es mal besser mal schlechter geklappt. Linnea wollte nicht so Recht auf meinem Schoß bleiben, aber unter zwei Jahren steht Ihr kein eigener Platz zu. Wieso eigentlich? Zusätzlich hatten wir nicht die Möglichkeit zwei Fensterplätze zu bekommen und nun bestand die Herausforderung des Hinfluges darin, den Streit zwischen den dreien zu schlichten, wer wann am Fenster sitzen darf.
Der Weg ins Hotel verlief reibungslos. Wir hatten das Glück, dass nur noch zwei Gäste mit im Bus saßen. Im Zimmer angekommen, waren wir positiv überrascht. Dort wartete leckeres Abendbrot auf uns! Brötchen und leckere Belag inkl. gekochten Eiern, Hühnchen, Fisch und frischem Obst wurden von den Kindern und uns ratzfatz in Beschlag genommen. Wir bauten noch schnell die Kinderbetten von Babybjörn* auf und irgendwann um 1:00 Uhr nachts schliefen wir alle! Halleluja!

Am Sonntag konnten wir alle ausschlafen –Danke für die Kids- und wachten mit diesem Ausblick auf.


Das ließ unser Herz höher schlagen. Alles richtig gemacht!
Im Internet hatte ich vorab einige Bewertungen gelesen und war gespannt auf das Frühstücksbüffet. Und was soll ich sagen? Wir waren positiv überrascht. Obwohl wir erst 15 min vor Schluss kamen, war alles noch da. Bei so einem Büffet fiel die Auswahl echt nicht einfach. Das Personal war freundlich und brachte uns gleich zwei Kindersitze und eine Sitzerhöhung.
Nach dem Frühstück schauten wir uns die Anlage und den Strand an und auch hier gibt es nichts was wir bemängeln würden. Es ist ein Naturstrand und somit findet man am Strand auch Algen. Was mir noch einfällt: Es gibt einen Spielplatz in der Nähe vom Hotel (der ist wohl öffentlich). Der sieht schlimm aus. Gebrochene Trittbretter, Nägel die rausgucken etc. Da steht ein Schild, dass er nicht mit zum Hotel gehört. Trotzdem würde ich als Hotelbetreiber das Tor von meiner Anlage zum Spielplatz schließen. Aber das nur am Rande.




Am nächsten Tag machten wir uns auf dem Weg nach Alcudia. Entfernung von Port de Muro ca. 5 km. Eigentlich wollten wir nur etwas spazieren gehen, damit Nea in den Schlaf findet. 




 Aber wir gingen und gingen und gingen. Zwischendurch gönnten wir uns ein Eis und bevor wir uns auf den Rückweg machten, aßen wir noch in einem der Strandbars etwas. 


Der Rückweg mit drei müden Mäusen war an sich gut, nur die letzte 2 km mussten wir die Lütten schleppen tragen. Dass die Drei gut geschlafen haben, muss ich wohl nicht erwähnen.
Was ich nur zu gerne im Ausland mache, ist shoppen! 
In Palma kann man das besonders gut, schließlich haben die da Geschäfte wir Sferra, Stradivarius, El Corte Ingles und ein Muss für Unterwäsche (nicht Dessous): Women’s Secret.   

Nach dem Shoppen waren wir noch im Cappuchino-Grande Cafe. Die haben einen wunderschönen Innenhof und eine exquisite Speisekarte inkl. exquisiten Preisen. Wir haben 2x Pasta white (ohne Soße) bestellt und mussten für diese zwei Teller 20,-€ hinlegen. Lage hat halt ihren Preis! Mein Salat war dafür umso besser und das stille Örtchen ist auch ganz nett.



 Den Urlaub mit Kindern versuche ich immer so zu gestalten, dass wir einen Tag Action haben und den anderen Entspannen. Da Nea an dem Tag sehr anhänglich war, nahmen wir kurzer Hand das BabyBjörn Reisebett* mit zum Strand. Dort verschlief die Lütte fast den ganzen Tag.


 Die Attraktion des Tages war definitiv ein Löschflugzeug, das seine Übungen absolvierte. Wir waren sogar im Wasser. Meine Freundin hatte glücklicherweise für Ihren Sohn Neoprenanzüge (lang+kurz) mitgenommen, sonst wäre das Wasser wahrscheinlich zu kalt gewesen. Einen durfte Fienchen sich borgen.
 Am Abend bekam Nea 39° Temperatur, aber mit Fiebersaft ging es ihr am nächsten Tag wieder gut. Nur essen wollte sie nicht so recht.
Wir entschieden uns Alcudia genauer unter die Lupe zu nehmen. Wer Port d‘Alcudia noch nicht kennt, sollte es auf jeden Fall kennenlernen. Der Hafen ist zwar klein, aber schnuckelig. 

Die Strände werden von den Algen befreit und sind sehr sauber. 



 Die Strandbars laden zum gemütlichen Zusammensitzen ein. Die Tapas runden dann die ganze Urlaubsatmosphäre ab. 


Abends genossen wir den Strand vor dem Hotel und die Stimmung beim Sonnenuntergang.

Generell waren wir viel am Hotelstrand oder gingen den Wasserstrom ins Meer entlang.

Die Brücke die Richtung Can Picafort und Puerto de Muro verbindet, liegt direkt an unserem Hotel. Das Wasser am Puerto ist türkisblau und der Sand weiß und fein. Bei uns entstand das Gefühl von Karibik.
Wir hatten ein Apartment im Familien Resort Playa Esperanza App. Das Apartment ist mit einer Küchenzeile ausgestattet inkl. Kühlschrank, Geschirr, Besteck und Kochfläche. Gebucht über ab-in-den-Urlaub.

Danke liebes Playa Esperanza-Team , wir haben uns sehr wohl gefühlt. #notsponsered 
Wir hatten einen entspannten Urlaub und freuen uns auf ein Wiedersehen, Eure Evi aus dem Norden

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